Sportverein Lobeda 77 e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Kreisoberliga, 17.ST

SV Jenapharm   SV Lobeda 77
SV Jenapharm 2 : 1 SV Lobeda 77
(1 : 0)
1.Mannschaft   ::   Kreisoberliga   ::   17.ST   ::   11.03.2018 (18:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Markus Pöthe

Assists

Torsten Schmidt

Gelbe Karten

Stefan Eisenberg, Niklas Fastabend, Michael Schäfer

Rote Karten

Tony Rathmann (88.Minute)

Zuschauer

41

Torfolge

1:0 (7.min) - SV Jenapharm per Elfmeter
1:1 (54.min) - Markus Pöthe (Torsten Schmidt)
2:1 (78.min) - SV Jenapharm

Starke Leistung wird nicht belohnt

Am vergangenen Sonntag begrüßten die Chemiker um 18 Uhr den SV Lobeda 77 unter Flutlicht zum Rückspiel in der Liga.
Das Spiel begann mit einer kurzen Phase des Abtastens, ehe Habereder steil geschickt wurde, den Keeper umkurvte und anschließend vom Abwehrspieler zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß konnte Niebiossa sicher zur umjubelten Führung verwerten. Nur kurze Zeit später sollte sich unverhofft die nächste aussichtsreiche Torchance ergeben. Schiedsrichter Eschler pfiff nach einer scharfen Hereingabe und einer verunglückten Abwehraktion eines Lobedaer Verteidigers und entschied, zur Verwunderung aller, auf kontrollierten Rückpass zum Torwart. Der folgende indirekte Freistoß durch Niebiossa konnte abgeblockt werden.
Das Spiel der Pharmer war im weiteren Verlauf zu unausgewogen und so stockte das Kombinationsspiel vermehrt. Teilweise lud man den Gegner durch einfache Fehlpässe im Aufbauspiel zu Chancen ein, wobei dieser die sich eröffnenden Gelegenheit noch nicht ausnutzen konnte. So ging man trotz der 1:0 Führung eher mit hängenden Köpfen in die Halbzeit.

In der 2. Halbzeit zunächst ein unverändertes Bild. Lobeda sucht jetzt aber konsequenter den Abschluss und sollte sich eine Reihe von guten Torchancen herausspielen. Der sehenswerte Ausgleichstreffer fiel nach einem Einwurf ohne Zuordnung in der Abwehrreihe per Bogenlampe. Wenn man sich die Torgelegenheiten kurz vor und nach dem Ausgleichstreffer anschaut, wäre eine Führung für Lobeda zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen. Die Torgelegenheiten konnten jedoch entweder von Witzenhausen entschärft werden oder fanden nicht den Weg ins Gehäuse.
Nach der Chancenserie von Lobeda neutralisierte sich das Spiel wieder mehr. Ein Steilpass in die Tiefe durch Kreilkamp fand in der 78. Minute endlich einen Abnehmer. Kipker zog in die Mitte und tauchte plötzlich frei vor dem Tor auf und schob zur erneuten Führung ein. Selbst die erneute Führung sollte keine wirkliche Ruhe in das Spiel der Hausherren bringen. Lobeda tauchte ein zweites Mal nach einem Einwurf brandgefährlich vor Witzenhausen auf. In der 88. Spielminute wird Habereder vom letzten Mann gefoult, woraufhin Lobeda die letzten Spielminuten in Unterzahl spielen musste. Chancen sollten sich nicht mehr ergeben.
Kurz vor dem erlösenden Abpfiff dann noch ein negativer Höhepunkt. Der Lobedaer Torwart lief bei einem Freistoß mit nach vorne und um den Gegenstoß zu verhindern, grätschte er Habereder mit Anlauf ohne Chance auf den Ball von hinten in die Beine. Eigentliche eine klare Sache, doch anstatt der zwangsläufig fälligen roten Karte zückte der Schiedsrichter nur den gelben Karton.

 


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