Jubel und Enttäuschung
Rolf Wilfer, 14.11.2005
Normalerweise fällt es mir nicht schwer, meine Meinung und Empfindung zu einem Spiel meiner Mannschaft auszudrücken. Doch nach dem gestrigen Spiel beider E-Mannschaften gegeneinander mischt sich Stolz auf die Leistung der E1 mit maßloser Enttäuschung über das Auftreten der E2.
Die E1 zeigte von Beginn an ein engagiertes Spiel und den deutlichen Willen, dieses Spiel für sich zu entscheiden. Sowohl im Angriff, wie auch im Abwehrverhalten traten sie als geschlossene Mannschaft auf und boten die beste Leistung in dieser Saison.
Die E2 dagegen spielte ängstlich und bot durch mangelndes Deckungsverhalten immer wieder die Möglichkeit zu Torchancen. Kein Vergleich zum Auftreten vor einer Woche. Kaum Ansätze zum Zusammenspiel, dafür individuelle Schwächen, so kann kein Spiel entstehen.
Für mich als Trainer beider Mannschaften ist dieses unterschiedliche Auftreten der Mannschaften unerklärlich. Seit Monaten trainieren wir zusammen und einige Spieler der E2 hatten auch schon Einsätze in der E1. In den letzten Spielen haben sie auch gezeigt, dass sie anders spielen können. Deshalb ist eine 1:17 Niederlage kein wahrer Gradmesser für das Leistungsvermögen dieser E2-Mannschaft. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass alle Spieler sich auf ihr Leistungsvermögen besinnen und dieses im Training und Spiel auch zeigen.


