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Willkommen beim 

SV Lobeda 77 e.V.

Ein Stadtteil.   Ein Verein.   Eine Leidenschaft.

2.Mannschaft : Spielbericht Köstritzer Kreispokal, 1.R (2014/2015)

SV Lobeda 77 II   SV Kickers Maua
SV Lobeda 77 II 3 : 4 SV Kickers Maua
(0 : 2)
2.Mannschaft   ::   Köstritzer Kreispokal   ::   1.R   ::   07.09.2014 (12:30 Uhr)

Spielstatistik

Tore

3x Christian P.

Assists

2x Jan Holland

Gelbe Karten

Jan Holland, Rene Köhler

Torfolge

0:1 (12.min) - SV Kickers Maua per Weitschuss
0:2 (43.min) - SV Kickers Maua
1:2 (63.min) - Christian P. per Kopfball (Jan Holland)
2:2 (77.min) - Christian P.
2:3 (106.min) - SV Kickers Maua
3:3 (114.min) - Christian P. (Jan Holland)
3:4 (117.min) - SV Kickers Maua per Elfmeter

Starke Leistung gegen höherklassige Mannschaft

Mit der bisher stärksten Saisonleitung verabschiedet sich die 2. Mannschaft in der 2. Runde aus dem Pokalwettbewerb. Gegen die Kickers aus Maua begann Lobeda, erstmals in dieser Saison wieder im gewohnten 3-5-2, wesentlich stabiler als in den letzten Spielen. Trotzdem fiel bereits nach 12 Minuten wieder ein frühes Gegentor. Grabinski kann sich auf der linken Seite gleich gegen zwei viel zu passiv agierende Lobedaer durchsetzen und aus ca. 25 Metern mit einem typischen Sonntagsschuss unhaltbar ins rechte obere Eck einnetzen. Trotzdem agierte Lobeda in der Folge weiter ruhig und konzentriert und konnte weitere Großchancen verhindern und dabei selbst die ein oder andere Tormöglichkeit herausspielen. Kurz vor der Pause fiel dann das, durch individuelle Fehler verursachte, zweite Gegentor. Maua mit Freisstoß an der Mittellinie (!) und langem Ball in den Strafraum der Lobedaer. Keiner der Lobedaer fühlt sich für Ball und Gegner zuständig und so ist es abermals Grabinski, der den Ball im Hocken (so tief war der Ball bereits!!!) per Kopf aus wenigen Metern ins Tor ablenkt.

Mit dem einsetzenden Unwetter ging es dann, klatsch-naß, in die Halbzeit. Mannschaft und Trainer waren sich einig, dass dieses Spiel noch nicht entschieden war und Maua trotz Chancenplus an diesem Tag nicht unschlagbar ist. Außerdem wechselte Lobeda den bis dahin weit unter seinen Möglichkeiten spielenden Mroczynski aus - für ihn kam Trautmann auf der rechten Außenbahn neu ins Spiel.

Lobeda nun von der ersten Minute an aggressiver im Spiel. Insbesondere Lobedas stark aufspielender 10er Holland sorgte mit seinen Aktionen immer wieder für Gefahr, ließ aber leider in der Folge auch eine 100% Torchance liegen. Doch Lobeda gab sich nicht auf und kämpfte unerbitterlich weiter gegen nun immer anfälliger werdenende Mauaer. In der 67 Minute dann der verdiente Lohn - Hollands Ecke findet den an diesem Tag überragend kopfballstarken Pätzold - dieser belohnt sich mit dem 1:2 freistehend per Kopf.

Nur 7 Minuten später war es abermals Pätzold, der nach einem Gewühl im Strafraum der Mauaer nach einer Ecke den fünften Torschuss in Folge auf das Mauaer Tor endlich verwandeln konnte. Nun war der Glaube endgültig zurück, dass man dieses Spiel sogar noch drehen konnte. Es kamen Dojan für Kurti in den Sturm und See für Tung auf der Außenbahn.

Nur wenige Minuten später die Chance zum Führungstor. Trautmann wird über rechts lang geschickt, geht mit Tempo in den Strafraum und wird in letzter Sekunde von einer sehr mutigen, aber sauberen, Grätsche eines Mauaer Verteidigers gestoppt. Nicht unerwähnt sollen natürlich auch die Chancen für die Gäste aus Maua bleiben, die aber entweder vom Abwehrteam der Lobedaer rund um Libero Ottich, Müller und Lukas oder dem sehr gut aufgelegten Schlussmann Heller vereitelt werden konnten.

So stand es nach 90 Minuten 2:2 unentschieden. Man merkte den Lobedaer die Anstrengungen deutlich an, insb. der laufstarke Kapitän Herrmannstädter und Holland waren angeschlagen. Die Partie in den ersten Minuten der Verlängerung ausgeglichen, jedoch ohne zwingende Chancen für beide Teams. Erst in der 106. Minute nutzte Maua eine Unachtsamkeit im Lobedaer Spiel und kombinierte sich mit einer kurzen Passfolge frei vors Lobedaer Tor, wo Grabinski mit seinem 3. Treffer unhalbar ins Eck einschob. Doch Lobeda konnte kurz vor der Pause wieder ausgleichen. Holland setzt sich durch und kann über halb rechts in den Strafraum ziehen. Mit viel Übersicht bedient er dann den mitgeeilten Pätzold steil, der sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzt und den Ball ins Tor grätschen kann. In den letzten Minuten der Verlängerung dann zunehmende Unordnung, was aber angesichts der kämpferischen Leistung und den damit verbundenen Kräfteverzehr in Ordnung geht.

Leider kann sich Lobeda nicht mit dem Einzug ins Elfmeterschießen belohnen. Nach einem unnötigen Foul an der Straßraumgrenze - gleich 2 Lobaedaer waren auf den Ballführenden gegangen, wobei Trautmann statt Ball den Gegenspiele traf - entschied Schiedsrichter Zöllner auf Strafstoß. Es mag Schiedsrichter geben, die bei einer so knappen Entscheidung und angesichts der 117. Minute in einem Pokalspiel auf Freistoß entscheiden - letztlich ist es nicht zu ändern ... kurz und knapp: Grabinski, 3:4, Endstand.

Fazit: Trotz der Niederlage eine sehr gute Leistung. Auch die neuen Spieler finden sich immer besser ein und machen dem ein oder anderen Routinier zunehmend Konkurrenz. Wenn es gelingt, die individuellen Fehler - und die gab es auch in diesem Spiel wieder ... so führte bspw. ein misslungener Rückpass von Köhler in die Beine eines Mauaer Stürmers fast zum Tor - weiter zu minimieren, mit dieser Besetzung gemeinsam in die kommenden Spiele zu gehen und genauso starke kämpferische Leistungen abzurufen, dann wird die ersehnte Belohnung nicht mehr lange auf sich warten lassen.