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SV Lobeda 77 e.V.

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1.Mannschaft : Spielbericht (2024/25)

Kreisoberliga
27. Spieltag - 15.05.2025 18:30 Uhr
SV Schott Jena III   SV Lobeda 77
SV Schott Jena III 2 : 3 SV Lobeda 77
(2 : 3)

Spielstatistik

Tore

Lukas Reimann, Chris Grube, Til Mäurer

Assists

2x Lukas Szudra, Maximilian Gampe

Gelbe Karten

Andre Gampe

Gelb-Rote Karten

Marcel Müller (83')

Zuschauer

77

Torfolge

1:0 (4')SV Schott Jena III
1:1 (14')Til Mäurer (Maximilian Gampe)
1:2 (26')Chris Grube (Lukas Szudra)
1:3 (29')Lukas Reimann per Kopfball (Lukas Szudra)
2:3 (46')SV Schott Jena III per Elfmeter

Sieg im Spitzenspiel für unsere 1. Männer....

Letzten Donnerstag trafen sich die Auswahl des SV Lobeda 77 und SV Schott Jena III zum Spitzenspiel in der KOL Jena-Saale-Orla. Lobeda 77 lieferte sich mit der Heimelf ein hart umkämpftes, spannendes und streckenweise hochklassiges Spiel – mit einem furiosen ersten Durchgang und einer Zitterpartie nach dem Seitenwechsel.

Schon nach drei Minuten war klar: Lobeda war sofort im Spiel, kontrollierte die Anfangsphase ruhig und strukturiert. Umso überraschender dann der Rückstand in der 4. Minute: Ein Ball aus der Innenverteidigung wurde im Aufbau abgefangen, Schott schaltete blitzschnell um, zwei schnelle Pässe – und schon zappelte der Ball im Netz. 1:0 für die Hausherren, eiskalt ausgenutzt.

Doch Lobeda reagierte stark: Im direkten Gegenzug ein blitzsauberer Angriff, den Luke mit einem satten Abschluss veredelte – doch Schotts Keeper zeigte eine Glanzparade.

In der 11. Minute dann die nächste dicke Chance für Lobeda. Kante tankte sich auf rechts mit etwas Glück, aber viel Einsatz durch, schickte Andre, dessen Mitnahme vom Keeper gerade noch abgefälscht wurde. Andre musste auf rechts außerhalb des Strafraums ausweichen und konnte nicht mehr abschließen, seine Flanke in die Mitte wurde dann im letzten Moment geklärt.

Wenig später wieder Kante im Fokus, diesmal über einen Traumpass von Luke aus der eigenen Hälfte. Er zog an und aus halbrechter Position kam seine Flanke dann fast perfekt ins Zentrum, wo Til M. knapp verpasste den Ball noch aufs Tor zu spitzeln. Der SVL war in dieser Phase nun deutlich am Drücker – und belohnte sich anschließend auch dafür!

In der 14. Minute eroberte Max nach einem Fehler einesSchott-Verteidigers den Ball sehr hoch vorm Strafraum, leitete clever weiter auf Til, der im Strafraum eiskalt blieb und zum verdienten 1:1 einnetzte. Ein bis dahin sehr starker Auftritt, der belohnt wurde mit dem hochverdienten Ausgleich.

Die Gäste behielten anschließend weiterhin das Kommando. In der 26. Minute rollte ein Angriff über links, welcher in einem Einwurf resultierte. Dieser wurde gut ausgeführt und rutschte durch zu Luke, anschließend kam der Ball zu Kante, der ablegte auf den durchlaufenden Grubi, welcher genau deshalb goldrichtigstand und abzog: 2:1 für Lobeda!

Doch das war noch lange nicht alles in der sehr ereignisreichen ersten Halbzeit: In der 29. Minute gab es Freistoß von links neben dem Strafraum der Schotter. Ausgeführt wurde der natürlich standesgemäß von Luke. Den Ball zirkelte er perfekt an den zweiten Pfosten, wo Reimexhochstieg und zum 3:1 einköpfte. Fast hätte Reimex im Anschluss noch einen draufgesetzt: Nach einer Ecke in der 32. Minute wurde er erneut von der Heimelf vergessen und kam zum Abschluss, doch diesmal köpfte er leider knapp vorbei.

Schott hatte in der Folge eine kurze Drangphase, blieb aber ungefährlich.

In der 39. Minute dann fast das vierte Tor für die Südjenaer: Speedy spielte einen Sahnepass auf Til M., der nur noch hätte einschieben müssen – doch bevor das Tor gegeben wurde, hob der Assistent die Fahne und die Aktion wurde wegen Abseits aberkannt. Bitter!

Kurz vor der Pause hatte Lobeda erneut die Riesenchance zum 4:1: Zuerst ein Pinball im Mittelfeld, wonach der Ball anschließend über Luke zu Flo kommt, der den Keeper mit seinem Schuss umkurvt, aber ein Verteidiger klärt im letzten Moment auf der Linie und verhindert so den Einschlag. Andre kommt aus kürzester Distanz zum Nachschuss, setzt ihn jedoch aufgrund seines Momentums beim Einlaufen knapp vorbei.

Stattdessen der Nackenschlag mit dem Pausenpfiff: zuerst traf Schotts Kapitän Heydt mit einem Lattenschuss beinahe zum Anschluss. Und dann kam die 45. Minute – Nick foult im Strafraum etwas ungestüm den Stürmer der Schotter, als dieser mit dem Rücken zum Tor stand und der Schiri zeigt zurecht auf den Punkt. Der besagte Stürmer verwandelt souverän den fälligen Strafstoß. Nur noch 2:3.

Die zweite Halbzeit startete dann etwas offener, aber auch auf beiden Seiten unstrukturierter. Beide Teams hatten ihre Momente, aber klare Torchancen blieben Mangelware. In der 51. Minute hätte Luke beinahe vom Fehler der Schott-Innenverteidigung profitiert, doch der Keeper war einen Schritt schneller.

Lobeda verlor nun zunehmend den Zugriff. Gedanklich nicht ganz wach, kamen sie nicht mehr so zwingend vors Tor wie in der ersten Hälfte. Schott spürte das, drückte immer wieder mal in kurzen Phasen, doch Lobeda hielt mit leidenschaftlichem Kampf dagegen.

In der 66. Minute dann die beste Szene der zweiten Halbzeit von Lobeda: Ein starker Konter über Luke, der sauber in die Mitte auf Til spielte – doch erneut war der Schott-Keeper stark zur Stelle. Anschließend dann erneut Alarm im Lobeda-Strafraum: Tim Skatulla stand zentral frei vor dem Tor und erhielt den Ball. Als er schon im Ausholen war, rettete Niclas mit einer sensationellen Grätsche die Situation und verhinderte den Ausgleich.

Es war kein schöner Fußball mehr – es war Kampf pur. Lobeda verteidigte, Schott drängte. In der 78. Minute ertönte erneut die Pfeife des Referees und es gab den zweitenElfmeter für Schott. Alle waren bereits gedanklich beim 3:3, doch nicht mit Nick! Nach einem kleinem Hinweis von Andre, der Nick darauf hinwies, dass Skatulla in dieselbe Ecke schießen wird wie beim ersten Elfer, vertraute unsere Nummer 1 darauf und belohnte sich mit einer sensationellen Parade und einer zweiten Parade des Nachschusses. Damit hielt er ganz offiziell die drei Punkte fest! Ein echter Nervenretter in der heißen Schlussphase.

Die letzten Minuten waren hektisch, unruhig undnervenaufreibend. Beide Teams warfen alles rein. In der Nachspielzeit hatte Luke die Entscheidung auf dem Fuß – doch kam nicht mehr rechtzeitig zum Abschluss und es blieb beim 2:3 für den SVL!


Damit lässt sich festhalten: Ein überragender erster Durchgang mit schönen Kombinationen, drei Toren und teils herausragendem Offensivfußball brachte Lobeda auf Kurs. Die zweite Hälfte war dagegen ein Abnutzungskampf, bei dem Wille, Abwehrarbeit und ein starker Nick im Tor den knappen Auswärtssieg festhielten. Ein Auftritt mit zwei Gesichtern – aber mit drei Punkten!

 


Vorbericht zum Spiel