Sportverein Lobeda 77 e.V.

D-Junioren : Spielbericht Kreisoberliga, 11.ST (2015/2016)

FSV GW Stadtroda   SV Lobeda 77
FSV GW Stadtroda 5 : 2 SV Lobeda 77
(1 : 1)
D-Junioren   ::   Kreisoberliga   ::   11.ST   ::   05.12.2015 (10:30 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Mathis Pfeifer, Tobias Ulitzsch

Assists

Rudolf Möller, Hoang-Phi Nguyen

Torfolge

1:0 (8.min) - FSV GW Stadtroda per Weitschuss
1:1 (23.min) - Tobias Ulitzsch (Rudolf Möller)
2:1 (43.min) - FSV GW Stadtroda
3:1 (47.min) - FSV GW Stadtroda per Weitschuss
4:1 (51.min) - FSV GW Stadtroda
4:2 (52.min) - Mathis Pfeifer (Hoang-Phi Nguyen)
5:2 (54.min) - FSV GW Stadtroda per Weitschuss

Deutliches Übergewicht an Chancen reicht nicht aus - Gegner abgezockter

Vor allem in der Anfangsphase waren unsere Jungs drückend dominant. Chancen im Minutentakt. Jedoch fehlte die nötige Präzision, um das durchaus mögliche 3:0 zu erzielen. Entweder rettete ein Gegner auf bzw. kurz vor der Linie oder der gegnerische Hüter bekam in letzter Sekunde die Fußspitze an den Ball. Lobeda visierte zu wenig die unteren Ecken an, was sich leider noch bitter rächen sollte. In der 8. Minute dann der erste nennenswerte Angriff der Gastgeber. Zwischen Mittellinie und Lobedaer Strafraum zieht Stadtrodas 11er ab und erzielt aus dem Nichts die Führung. Danach das gleiche Bild. Der SVL mit Chancen für zwei bis drei Spiele, jedoch wie fahrlässig man damit umging ist schon mehr als kläglich. So betrieb man viel Aufwand ehe Tobias Ulitzsch den mehr als verdienten Ausgleich erzielen konnte. 23 Minuten waren gespielt. 1:1 auch der Halbzeit stand.

In der zweiten Hälfte konnte Lobeda die wesentlichste Anweisung, Fernschüsse der Gastgeber verhindern, nie umsetzen und somit wurde den Grün-Weißen die neuerliche Führung ermöglicht. 2:1 nach 43 und 3:1 nach 47 Minuten. Weiter hatte Lobeda das spielerische Übergewicht und die deutliche Mehrzahl an Tormöglichkeiten. Doch weiter wurde für den Hüter dankbar halbhoch abgeschlossen und im Rückwärtsgang die nötige Aggressivität nicht gezeigt. So gelang Stadtroda nahezu mit jedem Schuss ein Treffer. Selbst der zwischenzeitliche Treffer zum 4:2 durch Mathis Pfeifer ließ nur kurzzeitig Hoffnung aufkeimen.

Eine der bittersten Niederlagen, der letzten Monate. Mit einem Chancenverhältnis von 22:8 für Lobeda reist man dennoch mit leeren Händen nach Hause, weil es der Gastgeber verstanden hat die entscheidenden Zweikämpfe zu gewinnen und das Tor mit dem letzten Biss auch erzielen zu wollen.

Es reicht halt nicht wenn man 50 Minuten lang das spielerische Übergewicht und mehr Chancen hat, wenn man im Rückwärtsgang zu körperlos agiert und es nicht verstanden hat, was Abstiegskampf bedeutet.

Nun haben wir einige Wochen Zeit, um die kämpferische Komponente der letzten Spiele und die spielerische der letzten zwei zu verbinden. Dann sind auch die wichtigen Zähler in den nächsten Begegnungen drin.

Aber NUR dann!!!


Fotos vom Spiel